Na toll!?

 

Mit zu viel Alkohol ist die Party schnell vorbei!

 

Was bewirkt Alkohol?

Was hat Alkohol mit der Polizei zu tun?

Wie viel Alkohol enthält z.B. Bier?

 

Solche Fragen beschäftigten uns, als wie uns zur Alkoholprävention der 8. Klassen begeben sollten. Wir wurden bereits Wochen zuvor durch ein Rundschreiben über die Alkoholprävention in Kenntnis gesetzt.

Endlich war es soweit:

An zwei Dienstagen sollten die 8. Klassen zu jeweils zwei Stunden am Nachmittag an diesem Kurs teilnehmen. Unsere Klasse war zuerst bei einem Arzt der Kinder- und Jugendklinik Erlangen, der uns über die Risiken und Nebenwirkungen des übermäßigen Alkoholkonsums aufklärte. Am Ende seines Vortrags wussten wir unter anderem, dass eine Alkoholvergiftung zur Amnesie und zum Tod führen kann.

 

Danach ging es im Silentiumraum mit einem Alkoholparcours weiter, in dem heftig diskutiert wurde, wie viel Alkohol in bestimmten Getränken wie z.B. Bier (5 – 6%) enthalten ist. Schließlich wurde uns klar: Alkohol macht DICK, FETT und IMPOTENT!! 

Im Silentiumraum

Eine Woche darauf war unsere Klasse bei den Streetworkern, die sich um alkoholisierte Jugendliche in der Öffentlichkeit kümmern, wenn diese Hilfe benötigen und wollen. Dort sollten wir alkoholische Getränke nach ihrem Alkoholgehalt sortieren, was wir übrigens mit Bravour meisterten. Anschließend sollten wir ein Alkoholquiz absolvieren, das das in der Woche zuvor Gelernte intensivierte.

Zu guter Letzt hörten wir uns noch einen Vortrag eines Hauptkommissars der Erlanger Polizei über die Kriminalität unter Jugendlichen an, in dem er berichtet, dass einige Jugendliche unter Alkoholeinfluss Straftaten begehen oder in Unfälle verwickelt sind. 

Nach Meinung der Achtklässler war dieser Kurs sehr lehrreich und gut gelungen. 

Petra Pausch und Jasmin Bayerlein, 8d

 

P.S. Das Projekt wurde mit einem Abend abgeschlossen, an dem interessierte Eltern und Schüler gemeinsam verkosten konnten, wie gut ein nichtalkoholischer Cocktail schmecken kann.

Während die Kinder sodann den Film „28 days“ anschauten, klärten äußerst kompetente Referenten aus dem Gesundheitsamt (Fr. Kern), von der Polizei (Hr. Bornitzky) sowie von der Drogen- und Suchtberatungsstelle (Hr. Stadtmüller) deren Eltern über das Jugendschutzgesetz und über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol auf. Dabei wurde deutlich, dass wir Erwachsene mit unserem Vorbild dafür sorgen können und müssen, dass die Droge Alkohol unsere Jugendlichen (und auch uns) nicht dick, fett und impotent macht.

OStRin Mechtild Wiech-Rosenkranz

 

© ASG Erlangen 2010