ASG jetzt offizielle "Schule mit Courage"






 

Was vor einem Jahr auf einer SMV – Fahrt (SchülerMitVerantwortung) begann ist nun feierlich besiegelt worden. Die Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums haben sich entschlossen nicht nur im Unterricht, sondern auch darüber hinaus gegen jede Form von Ausgrenzung, Diffamierung, Diskriminierung und Rassismus anzugehen. 

 

Auf dem Sommerfest im Jahr 2008 wurde für die Idee der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“(SOR-SMC) geworben. Eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie der Besuch des Gripstheaters am ASG, die Aufführung der südafrikanischen Tanzgruppe ETEMBA, zwei Zeitzeugengespräche oder die Teilnahme an der Erlanger Woche gegen Rassismus prägten das vergangene Schuljahr. (siehe weitere Berichte auf dieser homepage)

Die Unterschriftenaktion, notwendig zur Aufnahme in das bundesweite Netzwerk der SOR-Schulen, zeigte eine erfreuliche Zustimmung von 86% aller am Schulleben direkt beteiligten Personen

Daher war zum diesjährigen Sommerfest Herr Stefan Lutz-Simons Landeskoordinator Bayern-Nord von der Jugendbildungsstätte Unterfranken gekommen, um die Titelverleihung vorzunehmen. Gemeinsam mit dem Paten des ASG, Herrn Raphael Schäfer – Torhüter des 1. FCN wurde den Schülern die Urkunde überreicht und das offizielle „Aushängeschild“ für die Außenfront überreicht. In seiner Ansprache betonte Herr Lutz-Simons, dass Rassismus im Kleinen anfängt, wie zum Beispiel mit Mobbing. Gerade daher sei es wichtig Zivilcourage zu zeigen und sich für schwächer Mitschüler einzusetzen. Auch Raphael Schäfer unterstrich in seinem kurzen Grußwort die Bedeutung der Zivilcourage und sagte seine aktive Unterstützung zu.

Glückwünsche dazu wurden in einem Grußwort von Erlangens Bürgermeisterin Frau Preuß verlesen von Frau Traub-Eichhorn überbracht.

Im Anschluss an die feierliche Titelverleihung, die musikalisch durch einen Auftritt von Katja Lang sowie Herrn Brauner gerahmt wurde, konnten die Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums noch miterleben, wie die zwei Schülersprecher Julian Fuhr und Johannes Rohmer Herrn Schäfer und Herrn Bacherle (Clubfan seit über 50ig Jahren) am Kicker ihre Grenzen aufzeigten. Die Verlierer wurden zu Pausenverkauf (Herr Bacherle) und Sportunterricht (Herr Schäfer) „verdonnert“ – die Einlösung des Versprechens steht noch aus!

 (Raphael Schäfer gibt bereitwillig Autogramme und hofft auf Unterstützung durch Herrn Bacherle)

 

Nähere Informationen zu Schule ohne Rassismus finden Sie auf  http://www.schule-ohne-rassismus.org/

 

© ASG Erlangen 2012