4 Tage Waterkant

   

Hamburgfahrt des LK Geographie

(15. –18. Februar 08) (Gruppenfoto)

Am Freitag, den 15.02, früh morgens ging es los. Treffpunkt war um 6 Uhr am Nürnberger Flughafen, wo uns unsere Lehrer Frau Göttinger und Herr Ochmann begrüßten. Nach einer komfortablen Stunde Flug erreichten wir entspannt und erwartungsfroh bei strahlendem Sonnenschein um 8.30 Hamburg. Vom Hamburger Flughafen ging es sofort zu unserer Jugendherberge, welche sich in ausgezeichneter Lage an den Landungsbrücken, inmitten Hamburgs (direkt an der Reeperbahn), befand. Einige nutzten die freie Zeit bis zum ersten Programmpunktes  um noch einmal zu frühstücken und sich schon mal mit der Gegend vertraut zu machen. Vor dem Bezug der Zimmer ging es ab zur Hafenrundfahrt mit einem echt „hamburgerischen“ Kapitän (Speicherstadt). Im Anschluss wurde der Nobelvorort Blankenese erlaufen, um einen Eindruck der Stadt gewinnen zu können, in der die meisten Millionäre aller deutschen Großstädte wohnen, begleitet von kurzen Referaten der Teilnehmer. Auf dem Heimweg (eine Station von der Jugendherberge entfernt) wurde Sankt Pauli und vor allem die Reeperbahn, erst mal bei Tage, begutachtet. Wir sahen unter anderem die Davids-Wache, das St. Pauli Theater, Große Freiheit Nr. 7 und den Hans Albers Platz sowie einige mehr oder weniger seriöse Lokalitäten. Die im Februar doch noch etwas kühlen Temperaturen kombiniert mit der steifen Brise bewegten uns bald zur Rückkehr in die Jugendherberge. Der Abend stand dann zur freien Verfügung und wurde von den Kollegiaten dazu benutzt, sich das Nachtleben auf der Reeperbahn anzuschauen.

Nach einer, für manche etwas kürzerer Nacht, stand um 9.30 Uhr eine Besichtigung der HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG)an, mit unter anderem dem modernsten Containerterminal der Welt (Containerterminal). In diesem Bereich sind kaum Menschen anzutreffen, da das Löschen der Ladung vollcomputerisiert erfolgt. Das überaus beeindruckende und riesige Areal mit dutzenden Hafenbecken beanspruchte über drei Stunden, um zumindest im Überblick besichtigt zu werden. Der Nachmittag und Abend wurde durch die Schülerinnen und Schüler selbstständig genutzt, um ein Musical oder die Einkaufsmeile zu besuchen oder um sich von den Strapazen des Vortags zu erholen. Einige Club-Fans nutzten den Freiraum ,um in der benachbarten Hansestadt Bremen die Auswärtsniederlage live mitzuerleben.

Am Sonntag ging es dann, „etwas“ übernächtigt, um 7 Uhr zum Fischmarkt. Nach Frühstück und einer einstündigen Pause stand um ca. 10 Uhr eine Stadtführung auf dem Programm, die durch die Hamburger Altstadt über die Binnenalster zu den alten Kontorhäusern führte. Nach dem Mittagessen ging es dann ab ins Speicherstadt-museum mit anschließender Führung  durch die Hafencity (Baustelle Hafencity). Hier wurde durch den extravaganten Führer neben Problemen der Stadtentwicklung auch die problematischen Punkte der Hamburger Bürgerschaftswahl (Kohlekraftwerk und Vertiefung der Elbe) erläutert. Nach dem Abendessen stand die „Höchststrafe“, das Comedy -Programm von Mundstuhl, in der Hamburger Fabrik an. Der anschließende Besuch des Schanzenviertels – dem Areal der linken Szene, bekannt durch die Hausbesetzer – erwies sich als Flop, da die Anstrengungen des vergangenen Tages ihren Tribut verlangten. Zusätzlich erschwert wurde der Kneipenbesuch durch die für Hamburg eher ungewöhnliche „Sperrstunde“. Fast alle Bars wurden gegen 0.30 Uhr geschlossen, sodass die wenigen Fitten zur Heimkehr gezwungen wurden.

Der Vormittag des letzen Tages wurde genutzt, um das Airbus Werk in Finkenwerder zu besichtigen und unsere Erwartungen auf einen Blick „hinter die Kulissen“ des Flugzeugbaus wurden voll und ganz erfüllt. Anschließend nutzte man die letzen Stunden in der Hansemetropole, um ein letztes Mal durch die Innenstadt zu ziehen, da unser Termin bei der Redaktion der Financial Times Deutschland leider am Vortag wegen Krankheit abgesagt wurde. Am frühen Abend fanden wir uns dann am Flughafen ein und bestiegen das Flugzeug, das uns zurück in die fränkische Heimat bringen sollte. Denn am Dienstag wartete ja wieder ein harter Schultag auf uns.

 Uebel/Brinkmann LK Geo

© ASG Erlangen 2010