Umsetzung der Ergebnisse der SEL-Konferenz
Viele der Forderungen und Vorschläge der Schüler-Eltern-Lehrer-Konferenz vom 25. April 2009 sind verwirklicht worden, einige sind in Planung, andere werden bis zur Generalsanierung warten müssen. Die folgende Übersicht gibt den Stand vom 21.05.2010 wieder.Arbeitskreis 1: Vorschläge für die Generalsanierung
1. „Alles Gute“
Die Anlage des Albert-Schweitzer-Gymnasiums besitzt zahlreiche positive Merkmale, sowohl in der Architektur als auch in der Ausgestaltung. Bei den Sanierungsmaßnahmen sollten diese Merkmale besondere Beachtung finden!- Licht und Ausblicke: das Gebäude ist durch zahlreiche Fenster sehr hell und bietet viele Ausblicke in die grüne Umgebung
- Grüne Außenanlagen: schöner Waldbestand neben dem Pausenhof, (zu wenig genutzte) Grünfläche auf dem Nordrasen
- Orientierung: trotz seiner Größe ist das ASG ein Gebäude der kurzen Wege, die Orientierung fällt leicht
- Bausubstanz: hochwertige Bödenbeläge (schwarzer/weißer Naturstein in Gängen und Eingangshalle), schöne rote Klinkerfassade
2. Raumbedarf
Folgende Räume sollen erweitert oder neu geschaffen werden:- Das Lehrerzimmer sollte durch Hinzunahme der Räume 109 (bislang zum Fachbereich Biologie gehörend) und 110 erweitert werden. Eventuell sollte auch der Gang vor dem Lehrerzimmer mit integriert werden.
Für den Raum 109 kann im Erdgeschoss ein Ersatzraum geschaffen werden (z.B. Zimmer 002, u.U. verbunden mit Raum 001). Dieser Raum könnte von allen naturwissenschaftlichen Fächern als Projektraum (z.B. für W- und P-Seminare) genutzt werden.
Sehr nützlich und ohne weiteres realisierbar, wenn nach dem Ende des G9 für die SMV ein anderer Raum gefunden werden kann und 002 nicht mehr für den Unterricht benötigt wird.
- Im Neubau ist manchmal zu wenig Raum für das Mittagessen. Deshalb sollte der Klassenraum (oben) so umgestaltet werden, dass er mittags als Essensraum genutzt werden kann.
- Das „Aquarium“ (der kleine Innenhof gegenüber den Getränkeautomaten) könnte als Spielraum für die Unterstufe umgestaltet werden. Ein Umbau z.B. zu einem neuen Kollegstufenzimmer wäre ebenfalls denkbar.
- Wünschenswert wäre die Schaffung von zusätzlichen Fachräumen – z.B. durch zweigeschossige Neubauten an Stelle der MKs im Pausenhof.
3. Außenanlagen
Die wichtigsten Punkte der Umgestaltung des Außengeländes sind:- Verbindung des Pausenhofs mit dem Nordrasen.
- Umzug der Fahrradständer zum Ende des Pausenhofs (zu den „Orgelpfeifen“)
- Einbau einer neuen Tür vom „Kunstgang“ auf den Nordrasen
Beschaffung einer geeigneten Ausstattung für ein „Klassenzimmer im Grünen“ (Tafel oder beschreibbare Wand, fest verankerte Tische und Stühle) – die bisherigen Holzbänke unter den Bäumen werden bereits jetzt häufig genutzt. In Fürth hat kürzlich ein reicher Vater dem Gymnasium seines Kindes ein Klassenzimmer im Grünen gespendet. Wir warten auf ähnliche Initiativen.
- Schaffung von Bewegungsmöglichkeiten (Beachvolleyballfeld auf dem Nordrasen, Basketballfeld, Kletterwand)
- Schaffung zusätzlicher Sitzmöglichkeiten auf dem Pausenhof, z.B. durch Stufen oder fest installierte Bänke vor der Gebäudefassade
- Umgestaltung des Atriums zu einem „Amphitheater“ mit kleiner Bühne und Sitzstufen. Wenn keine feste, regendichte Überdachung angebracht werden kann, sollte das Atrium durch ein Sonnensegel überdacht werden.
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4. Ausstattung
- Einrichtung des „Silentiumraums“ als Arbeitsraum für Schüler: Einrichten mehrerer Arbeitsplätze, einige davon mit PCs
- Umwidmung von 2-3 Klassenzimmern im 1. Stock als Ruhe- und Arbeitsräume für Schüler und Lehrer.
- Beschaffung von Möbeln für die Klassenräume: Stühle und Tische ohne Fächer in geeigneter Größe, abschließbare Vitrinen mit Unterschrank in jedem Klassenraum
- Erneuerung der Beleuchtung im ganzen Haus: Tafellicht in den Klassen- und Fachräumen, helle aber energiesparende Beleuchtung in den Fluren, die zentral an- und ausgeschaltet wird (die Schaltung der Beleuchtung in den Gängen erscheint auch aus Sicherheitsaspekten ungünstig, da die Gänge im Winter sehr dunkel sind).
- Schaffung von mehr Sitzgelegenheiten in der Pausenhalle – z.B. durch Installation von festen Bänken auf den Heizkörpern (wie in der Realschule)
- Anbringung eines Sonnenschutzes vor den Klassenräumen, einer
Verdunkelung in den Fachräumen und eines Regendachs vor den MKs
Arbeitskreis 2: Klassenzimmer, Pausen- und Ruhezonen
1. Änderung der Hausordnung
- Erweiterung des Pausenaufenthalts durch Öffnung des Kunstbereichs bis hin zum großen Fenster auf den Nordrasen
- Sitzmöglichkeit auf den Heizungen
2. Klassenzimmer
- Uhren für alle Klassenzimmer (Ausführung durch SMV/Klassensprecher)
3. Kunst-Atrium
- Sitzgelegenheiten (z.B. Baumstämme) und Pflanzen
- Sozialdienst säubert Atrium
- Pflanzenspende durch Eltern
4. Ruhezone im 1. Stock
- Parkbänke
- Tontöpfe (Antrag an Freundeskreis)
5. Theaterkeller als Oberstufen-Aufenthaltsraum
Der "Theaterkeller" kann nicht als Aufenthaltsraum genutzt werden.6. Nordrasen
- Picknicktische- und Bänke
Arbeitskreis 3: Verbesserung von Organisation und Information
1. Organisation
- mindestens 2 Tage Abstand zwischen Schulaufgaben
- Montag der letzten Schulwoche = "Klassentag"
- mindestens 1 Doppelstunde pro Tag
- Koordination des Wahlunterrichts durch parallele Zeitfenster in Unter- und Mittelstufe
2. Information
- Aushang aktueller Termine
- Wunsch nach E-Mail-Kontakt Eltern-Lehrer
- Vertretungsplan online
- wieder mehr Durchsagen
Arbeitskreis 4: Sauberkeit und Ordnung
- tägliche professionelle Reinigung der WCs
- konsequente Mülltrennung; Flaschensammeldienst (SMV)
- mehr Mülleimer
- Ablagefächer unter den Bänken entfernen
- schulinternes Ramadama
- Tafelabzieher für alle Klassenzimmer
- Depot für Tafellappen, Schwämme, etc.
- generelles Verursacherprinzip: Tafeldienst, Zimmer verlassen wie vorgefunden
- Putzdienst: 4 statt 2 Personen
- zentrale Mängelmeldung
Arbeitskreis 5: Stärkung der Klassengemeinschaft
1. Gesprächskreis
- regelmäßig und verpflichtend (Unterstufe 1x monatlich; Mittelstufe alle 2 Monate)
- Thematisierung der Probleme der Klasse
- Schulung der sozialen Kompetenz
- Bausteine aus Lions Quest
- Schulung der Kernfachlehrer der Unterstufe
2. Fortführung und Ausbau des Konflikttrainings
- verbindliche Mitwirkung der Klassenleiter/Fachlehrer
- systematische Weiterführung der Ergebnisse im Unterricht
3. Medienkompetenztraining
- Vorbeugung gegen Cyber-Mobbing
- Elternabend und Schülertraining ab 6. Kl.
- Einbinden von Fachleuten
4. Schullandheim zu Beginn der 6. Klasse
- Stärkung der neuen Klassengemeinschaft
- dafür Gemeinschaftsaktionen in der 5. Klasse, evtl. mit Eltern
- Planung mit Unterstufenbetreuer
5. Reaktion auf unsoziales Verhalten und Regelverstöße
- Vereinbarung von Klassenregeln und Sanktionen
- Konsens über Sanktionskatalog: konsequent, transparent, einheitlich
- Weitere Arbeit des Arbeitskreises Werteerziehung mit dem Ziel der Erstellung eines Katalogs, der die pädagogische Bewertung des Einzelfalls zulässt
- Pausenverkauf: Markierung auf dem Boden
Beim letzten Punkt ist die SMV gefragt. Das geordnete Anstehen beim Pausenverkauf hat lange gut funktioniert; seit Ostern 2009 klappt es nicht mehr.
6. Schaffung von mehr Platz in den Pausen
- Öffnen der Gänge
Es ist geplant, der Verwaltungsbereich um die Sekretariate auch in den Pausen mehr zu öffnen.
- Offene Fragen: Maßnahmen gegen Beschädigung von Fahrrädern
Arbeitskreis 6: Umgang Lehrer - Schüler
Maßnahmenkatalog zum geordneten Unterrichtsverlauf
1. Pünktlichkeit
- 3x zu spät –> zentrale Nacharbeit
- Eintrag ins Klassenbuch
- am Stundenende: nicht zu früh oder zu spät Schluss machen
- Unpünktlichkeit der Lehrer: entschuldigende Begründung
2. Vergessen von Hausaufgaben und Arbeitsmaterial
- fachspezifische Sanktionen
- Hausaufgabe vor dem Gong am besten (Unterstufe: verpflichtend) schriftlich stellen
- Abfragenentschuldigung gleich zu Beginn der Stunde in schriftlicher Form (Erklärung der Eltern)
- keine Benotung von Hausaufgaben
3. Arbeitsatmosphäre
3.1 Lärm- Klasse wird lauter –> Lehrer wird leiser; keine Wiederholung des Gesagten
- Methodenwechsel, abwechslungsreicherer Unterricht
- kreative Bewegungspausen, Lüften
3.2 notorische Störer
- Einzeltisch
- 3x/Stunde –> Hinweis
- bei Wiederholung: Gespräch mit Direktorat
- ggf. Abholung durch die Eltern, da "nicht unterrichtbar"
- Einbestellen der Eltern
- Thematisierung am Klassenelternabend in offener Atmosphäre
4. Austausch Schüler-Lehrer
- Kummerkasten
- Weiterleitung an die SMV
- Schülersprechstunde
5. Leistungsbewertung
- keine Abfragen unbenotet abbrechen
- Unterschleif immer sanktionieren
- ständiges Bemühen der Lehrkraft um Unvoreingenommenheit
- besseres Zeitmanagement bei schriftlichen Leistungserhebungen
- Nachvollziehbarkeit bei Bewertung mündlicher Abfragen
Arbeitskreis 7: Atmosphärische Verbesserungen
1. Empfang
- Schulanfänger: Begrüßung durch Schüler
- Sekretariat: Bitte-Danke-Zone
- Schuljahresanfang: Pädagogischer Tag mit Klassenleiter zum Kennenlernen und zur Bekanntgabe der Erwartungen innerhalb der ersten 2 Wochen
2. Informationsfluss
- kritisches Hinterfragen –> E-Mail, Telefonsprechstunde
- zeitnahe telefonische Information der Eltern
- Weitergabe von Information aus dem Schulforum
Die Informationen aus dem Schulforum müssten eigentlich (gefiltert) von den Vertretern an die Gremien weitergegeben werden.
3. Information und Würde
- durch Information die Würde des anderen nicht verletzen
- bei Problemen: neutrale Streitschlichterinstanz, die von jeder Partei angerufen werden kann
4. Respektvoller Umgang miteinander
- Schüler-Lehrer-Stammtisch in der 8. Klasse, z.B. am Anfang des Schuljahres
- Runder Tisch mit Moderator auf Antrag auch nur einer Partei: Mensa, abends, 1-2 Themen, Protokoll, max. 3 Maßnahmen, Nachtreffen
- Verweise erst nach 24 Stunden abschicken, darüber schlafen
- Klassensprechermappe (=Schüler-ABC) als Tagesordnungspunkt des Schulforums
Arbeitskreis 8: Grundvoraussetzungen Lernklima
Gegenseitiger Respekt – "Schulfamilie" – Selbstverantwortung fürs Lernen1. Kontinuierliche Arbeitsbelastung
- Schulaufgaben zu Beginn des Halbjahres planen und bekanntgeben
- Abstimmung der Fächer bzgl. Hausaufgaben; Eintrag ins Klassenbuch
2. Systematischer Ausbau der Methodenkompetenz
- Arbeitskreis (auch infolge der Externen Evaluation)
- Zusammenarbeit mit der Grundschule nach dem Übertritt
3. Klare Arbeitsanweisungen
- Hinweise zur Mitarbeit im Unterricht, zum Anfertigen eigener Notizen u. dgl.
- Hausaufgabenstellung
4. Einbeziehung aller Schüler im Unterricht
- Schüler aktivierender Unterricht, mehr Eigenverantwortung
- Binnendifferenzierung
5. Häusliches Umfeld und Lernverhalten
- Konzept schon bei der Einschreibung bekannt machen
- Elternabend in Absprache mit dem Elternbeirat
- 2. Fremdsprache in der 6. Klasse: verstärkte, kontrollierende Unterstützung durch Fachlehrer
Die 2. Fremdsprache erhält in der 6. Klasse eine verpflichtende Intensivierungsstunde.
Von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe wird die Methodenkompetenz altergemäß geschult.
- positive Grundhaltung der Eltern zu Schule und Lehrern
- Interesse der Eltern am Tun der Kinder (ohne Bevormundung)
23.01.2010 W. Zwick








