Umsetzung der Ergebnisse der SEL-Konferenz

Viele der Forderungen und Vorschläge der Schüler-Eltern-Lehrer-Konferenz vom 25. April 2009 sind verwirklicht worden, einige sind in Planung, andere werden bis zur Generalsanierung warten müssen. Die folgende Übersicht gibt den Stand vom 21.05.2010 wieder.

Arbeitskreis 1: Vorschläge für die Generalsanierung

1. „Alles Gute“

Die Anlage des Albert-Schweitzer-Gymnasiums besitzt zahlreiche positive Merkmale, sowohl in der Architektur als auch in der Ausgestaltung. Bei den Sanierungsmaßnahmen sollten diese Merkmale besondere Beachtung finden!
  • Licht und Ausblicke: das Gebäude ist durch zahlreiche Fenster sehr hell und bietet viele Ausblicke in die grüne Umgebung
  • Grüne Außenanlagen: schöner Waldbestand neben dem Pausenhof, (zu wenig genutzte) Grünfläche auf dem Nordrasen
  • Orientierung: trotz seiner Größe ist das ASG ein Gebäude der kurzen Wege, die Orientierung fällt leicht
  • Bausubstanz: hochwertige Bödenbeläge (schwarzer/weißer Naturstein in Gängen und Eingangshalle), schöne rote Klinkerfassade
Die Sanierung unserer Schule – ursprünglich geplant ab Juli 2011 – beginnt frühestens im Jahr 2012.

2. Raumbedarf

Folgende Räume sollen erweitert oder neu geschaffen werden:
  • Das Lehrerzimmer sollte durch Hinzunahme der Räume 109 (bislang zum Fachbereich Biologie gehörend) und 110 erweitert werden. Eventuell sollte auch der Gang vor dem Lehrerzimmer mit integriert werden.
Die Erweiterung um 109 wurde schon mit dem Gebäudemanagement Erlangen (GME), das für die Renovierung zuständig ist, besprochen. Drei Probleme: die Statik, die Einscheibenverglasung (deren Austausch im Rahmen der Sanierung unverständlicherweise nicht vorgesehen ist) und die Fluchtwege.
Für den Raum 109 kann im Erdgeschoss ein Ersatzraum geschaffen werden (z.B. Zimmer 002, u.U. verbunden mit Raum 001). Dieser Raum könnte von allen naturwissenschaftlichen Fächern als Projektraum (z.B. für W- und P-Seminare) genutzt werden.
Sehr nützlich und ohne weiteres realisierbar, wenn nach dem Ende des G9 für die SMV ein anderer Raum gefunden werden kann und 002 nicht mehr für den Unterricht benötigt wird.
  • Im Neubau ist manchmal zu wenig Raum für das Mittagessen. Deshalb sollte der Klassenraum (oben) so umgestaltet werden, dass er mittags als Essensraum genutzt werden kann.
Der Raum NBO wird von 12:30 - 14:00 Uhr für die Ganztagsbetreuung benötigt.
  • Das „Aquarium“ (der kleine Innenhof gegenüber den Getränkeautomaten) könnte als Spielraum für die Unterstufe umgestaltet werden. Ein Umbau z.B. zu einem neuen Kollegstufenzimmer wäre ebenfalls denkbar.
Eine reizvolle Idee. Zwei offene Fragen: Abluft aus den angrenzenden Toiletten; Kosten einer Überdachung, die den Brandschutzbeauftragten zufrieden stellt. In der Zwischenzeit haben wir diesen kleinen Hof – wie auch das Atrium – bei schönem Wetter geöffnet.
  • Wünschenswert wäre die Schaffung von zusätzlichen Fachräumen – z.B. durch zweigeschossige Neubauten an Stelle der MKs im Pausenhof.
Dieser Vorschlag kann wegen des klammen städtischen Haushalts nicht realisiert werden. Es ist nicht einmal Geld für einen neuen Container da!

3. Außenanlagen

Die wichtigsten Punkte der Umgestaltung des Außengeländes sind:
  • Verbindung des Pausenhofs mit dem Nordrasen.
Hierfür liegt eine komplette Planung von Stadtgrün Erlangen vor, die allerdings falsch kalkuliert und vom Stadtrat nicht genehmigt wurde.
  • Umzug der Fahrradständer zum Ende des Pausenhofs (zu den „Orgelpfeifen“)
Ohne die hässlichen Fahrradständer ist der Platz zwischen Mensa und Hausmeisterbungalow ein lauschiges Plätzchen! Im Frühjahr 2010 werden die hässlichen Fahrradständer entfernt.
  • Einbau einer neuen Tür vom „Kunstgang“ auf den Nordrasen
Diese Maßnahme ist Teil der Generalsanierung.
Beschaffung einer geeigneten Ausstattung für ein „Klassenzimmer im Grünen“ (Tafel oder beschreibbare Wand, fest verankerte Tische und Stühle) – die bisherigen Holzbänke unter den Bäumen werden bereits jetzt häufig genutzt. In Fürth hat kürzlich ein reicher Vater dem Gymnasium seines Kindes ein Klassenzimmer im Grünen gespendet. Wir warten auf ähnliche Initiativen.
  • Schaffung von Bewegungsmöglichkeiten  (Beachvolleyballfeld auf dem Nordrasen, Basketballfeld, Kletterwand)
Das P-Seminar "Bewegte Schule" ist  mit der Realisierung eines Beachvolleyballfeldes befasst. – Ein fest verankerter Basketballkorb kostet ein paar Tausender ... – Kletterwand: definitiv nein.
  • Schaffung zusätzlicher Sitzmöglichkeiten auf dem Pausenhof, z.B. durch Stufen oder fest installierte Bänke vor der Gebäudefassade
Mal ehrlich: Erscheint es medizinisch sinnvoll, sich auch in den Pausen noch hinzusetzen?
  • Umgestaltung des Atriums zu einem „Amphitheater“ mit kleiner Bühne und Sitzstufen. Wenn keine feste, regendichte Überdachung angebracht werden kann, sollte das Atrium durch ein Sonnensegel überdacht werden.
Wir drängen beim GME auf eine ordentliche Umgestaltung des Atriums, das bislang von sämtlichen Sanierungsmaßnahmen ausgenommen ist: die skandalöse Energieverschwendung durch die Einscheibenverglasung aus der Mitte des letzten Jahrtausends soll nach den Plänen der Stadt Erlangen einfach fortgeführt werden. Das kann nicht sein!
  • 4. Ausstattung

Am ASG findet zunehmend ein ganztägiger Unterricht statt, dabei sind für die Vielzahl der Schüler zu wenig Ruhe- und Arbeitsmöglichkeiten vorhanden. An der Ausstattung der Klassenzimmer sollte ebenfalls einiges verbessert werden:
  • Einrichtung des „Silentiumraums“ als Arbeitsraum für Schüler: Einrichten mehrerer Arbeitsplätze, einige davon mit PCs
Die Anzahl der PC-Arbeitsplätze im Silentiumraum wurde verdoppelt. Zusätzlich planen wir, die Bibliothek mit dem Silentiumraum zu einem freundlichen Arbeitsraum zu verbinden. Zeitpunkt: Im Rahmen der Sanierung.
  • Umwidmung von 2-3 Klassenzimmern im 1. Stock als Ruhe- und Arbeitsräume für Schüler und Lehrer.
Dies ist frühestens nach dem Auslaufen des G9 möglich - bis dahin haben wir Raumnot! Aber auch danach werden wir keine 2-3 Klassenzimmer als Ruheräume übrig haben, weil wir an die Ausgestaltung von Fachräumen denken müssen.
  • Beschaffung von Möbeln für die Klassenräume: Stühle und Tische ohne Fächer in geeigneter Größe, abschließbare Vitrinen mit Unterschrank in jedem Klassenraum
Das ASG hat nach mehrfacher Wiederholung des Antrags im Herbst 2009 neue Möbel für 5 Klassenzimmer bekommen. Auch in Zukunft werden die Möbel nach und nach erneuert. Die Anschaffung von Schränken für die Klassenzimmer ist in Planung.
  • Erneuerung der Beleuchtung im ganzen Haus: Tafellicht in den Klassen- und Fachräumen, helle aber energiesparende Beleuchtung in den Fluren, die zentral an- und ausgeschaltet wird (die Schaltung der Beleuchtung in den Gängen erscheint auch aus Sicherheitsaspekten ungünstig, da die Gänge im Winter sehr dunkel sind).
Die Beleuchtung des ASG hat einen Punkt erreicht, an dem es bei Ausfall einer Beleuchtungseinheit mit dem Auswechseln der Leuchtstoffröhren nicht mehr getan ist; das gesamte Material ist altersschwach. Die Sanierung beinhaltet die Erneuerung sämtlicher Leitungen und neue Beleuchtung einschließlich Tafellicht in allen Klassenzimmern.
  • Schaffung von mehr Sitzgelegenheiten in der Pausenhalle – z.B. durch Installation von festen Bänken auf den Heizkörpern (wie in der Realschule)
Zusätzliche Sitzgelegenheiten in der Pausenhalle würden den ohnehin knappen Platz noch weiter einschränken. Außerdem: Muss man auch in den Pausen noch sitzen?
  • Anbringung eines Sonnenschutzes vor den Klassenräumen, einer Verdunkelung in den Fachräumen und eines Regendachs vor den MKs
Der Sonnenschutz vor den Klassenzimmern ist Bestandteil der Sanierungsmaßnahmen; auch die Verdunkelung der Fachräume wird erneuert. Die Eingangsbereiche der MKs verfügen bereits jetzt über Regenvordächer.

Arbeitskreis 2: Klassenzimmer, Pausen- und Ruhezonen

1. Änderung der Hausordnung

  • Erweiterung des Pausenaufenthalts durch Öffnung des Kunstbereichs bis hin zum großen Fenster auf den Nordrasen
Dieser Bereich wird bereits in den Pausen genutzt.
  • Sitzmöglichkeit auf den Heizungen
Dies ist bereits wieder gängige Praxis; die Hausordnung wurde zu Beginn des Schuljahres 2009/10 entsprechend modifiziert.

2. Klassenzimmer

  • Uhren für alle Klassenzimmer (Ausführung durch SMV/Klassensprecher)
Viele Klassenzimmer verfügen über Uhren (die kostengünstig von den Klassen selber erworben werden können).

3. Kunst-Atrium

  • Sitzgelegenheiten (z.B. Baumstämme) und Pflanzen
Baumstämme wird es mit Sicherheit nicht geben! Die Möblierung hängt von der Überdachung ab.
  • Sozialdienst säubert Atrium
Das Atrium ist gesäubert worden.
  • Pflanzenspende durch Eltern
Unsere Eltern tun sich mit dem Spenden gelegentlich etwas schwer.

4. Ruhezone im 1. Stock

  • Parkbänke
Tische und Bänke sind unterwegs.
  • Tontöpfe (Antrag an Freundeskreis)
Pflanzen müssten erst gespendet und danach regelmäßig gegossen werden ...

5. Theaterkeller als Oberstufen-Aufenthaltsraum

Der "Theaterkeller" kann nicht als Aufenthaltsraum genutzt werden.

6. Nordrasen

  • Picknicktische- und Bänke
Das ließe sich grob aus Rundhölzern und Brettern zusammenzimmern. Spender gesucht.

Arbeitskreis 3: Verbesserung von Organisation und Information

1. Organisation

  • mindestens 2 Tage Abstand zwischen Schulaufgaben
Diese Forderung wird seit der 1. Lehrerkonferenz 2009/10 umgesetzt; die Klassenleiter koordinieren im Bedarfsfall.
  • Montag der letzten Schulwoche = "Klassentag"
Kein Problem – hier sind die SMV und die Klassen aufgefordert, passende Konzepte vorzulegen.
  • mindestens 1 Doppelstunde pro Tag
Das Doppelstundenkonzept findet sich im Stundenplan des Schuljahres 2009/10 wieder.
  • Koordination des Wahlunterrichts durch parallele Zeitfenster in Unter- und Mittelstufe
Im Schuljahr 2009/10 wird jeden Mittwoch die 8.+9. Stunde für Chor und Orchester freigehalten.

2. Information

  • Aushang aktueller Termine
Aktuelle Termine stehen im Infokasten in der Pausenhalle und auf der Startseite unserer Homepage, die sich in den letzten Monaten gewandelt hat.
  • Wunsch nach E-Mail-Kontakt Eltern-Lehrer
E-Mail-Anfragen, die an sekretariat@asg-er.de gerichtet werden, werden an die betreffende Lehrkraft zur Beantwortung weitergeleitet.
  • Vertretungsplan online
Der Vertretungsplan steht seit dem Schuljahr 2009/10 mit Passwortschutz online.
  • wieder mehr Durchsagen
Seit der SEL-Konferenz ist dies bereits wieder gängige Praxis.

Arbeitskreis 4: Sauberkeit und Ordnung

  • tägliche professionelle Reinigung der WCs
Die WCs werden täglich gereinigt. Übler Geruch entwickelt sich dann, wenn nach der Benutzung nicht ordentlich gespült wird.
  • konsequente Mülltrennung;  Flaschensammeldienst (SMV)
Müll wird nur noch in Papier und sonstigen Müll getrennt. Die SMV bringt sich bislang nicht beim Aufsammeln von Flaschen ein.
  • mehr Mülleimer
In den Gängen stehen nun die Mülleimer, die in den Klassenzimmern nicht mehr gebraucht werden.
  • Ablagefächer unter den Bänken entfernen
Wenn wir die Ablagefächer unserer uralten Holztische entfernen, fallen diese auseinander. Je mehr neue Tische mit Metallrahmen wir bekommen, desto weniger Ablagefächer bleiben übrig.
  • schulinternes Ramadama
Eine gute Idee: z.B. am letzten Donnerstag im Schuljahr bzw. vor allen Ferien!
  • Tafelabzieher für alle Klassenzimmer
Es gibt den "Erlanger Wischererlass" (kein Witz!), der dies eigentlich verbietet. Nachdem unsere Tafeln aber nicht mehr von Holzpfosten getragen werden, die untenherum abfaulen, weil sie zu alt sind, und dann Leute zu erschlagen drohen (wie in Erlangen einst passiert), und Gummilippen die Tafeloberflächen laut Hersteller nicht beschädigen, ist nichts gegen Abzieher einzuwenden, wenn der Boden danach genauso sauber ist wie die Tafel. Die Tafelabzieher müssen die Klassen selbst besorgen, weil die (s.o.) vom Sachaufwandsträger nicht gestellt werden.
  • Depot für Tafellappen, Schwämme, etc.
Gibt es seit Jahr und Tag bei Herrn Schuster, der zumindest in den Pausen leicht erreichbar ist.
  • generelles Verursacherprinzip: Tafeldienst, Zimmer verlassen wie vorgefunden
Dies steht seit Beginn des Schuljahres 2009/10 in der Hausordnung – der Schlendrian verhindert die 100%-ige Umsetzung.
  • Putzdienst: 4 statt 2 Personen
Damit muss sich die SMV befassen!
  • zentrale Mängelmeldung
Die gibt schon immer: Herr Schuster ist der Ansprechpartner.

Arbeitskreis 5: Stärkung der Klassengemeinschaft

1. Gesprächskreis

  • regelmäßig und verpflichtend (Unterstufe 1x monatlich; Mittelstufe alle 2 Monate)
Dies wird ab dem Schuljahr 2009/10 von den Klassenleitern eingefordert (Konferenzbeschluss).
  • Thematisierung der Probleme der Klasse
  • Schulung der sozialen Kompetenz
  • Bausteine aus Lions Quest
Etliche Kolleg(inn)en haben sich auf diesem Gebiet bereits fortgebildet.
  • Schulung der Kernfachlehrer der Unterstufe
Siehe nächsten Punkt

2. Fortführung und Ausbau des Konflikttrainings

  • verbindliche Mitwirkung der Klassenleiter/Fachlehrer
Dies wird ab dem Schuljahr 2009/10 gefordert.
  • systematische Weiterführung der Ergebnisse im Unterricht
Wird durch die Einbeziehung gefördert.

3. Medienkompetenztraining

  • Vorbeugung gegen Cyber-Mobbing
  • Elternabend und Schülertraining ab 6. Kl.
  • Einbinden von Fachleuten
Die Eltern werden im Rahmen des Medienkompetenztrainings der 7. Klassen informiert. Medien- und Suchtbeauftragte, Schulleitung, Elternbeirat und Stufenbetreuer arbeiten hier zusammen. Die zu Beginn des Jahres 2010 vorgestellte Nutzungsordnung für Schul-Computer gibt klare Regeln vor.

4. Schullandheim zu Beginn der 6. Klasse

  • Stärkung der neuen Klassengemeinschaft
  • dafür Gemeinschaftsaktionen in der 5. Klasse, evtl. mit Eltern
  • Planung mit Unterstufenbetreuer
Die Lehrerkonferenz hat in ihrer 1. Sitzung 2009/10, nicht zuletzt auch wegen der Einbindung der Tutoren, für die Beibehaltung des Schullandheimaufenthalts zu Beginn der 5. Jahrgangsstufe gestimmt.

5. Reaktion auf unsoziales Verhalten und Regelverstöße

  • Vereinbarung von Klassenregeln und Sanktionen
Dies ist in einigen Klassen bereits gängige Praxis.
  • Konsens über Sanktionskatalog: konsequent, transparent, einheitlich
  • Weitere Arbeit des Arbeitskreises Werteerziehung mit dem Ziel der Erstellung eines Katalogs, der die pädagogische Bewertung des Einzelfalls zulässt
  • Pausenverkauf: Markierung auf dem Boden
Unser Arbeitskreis Werteerziehung hat ein klares Konzept entwickelt, nach dem bestimmte Regelverstöße pädagogisch plausibel eine Nacharbeit, eine soziale Arbeit oder einen Verweis nach sich ziehen.
Beim letzten Punkt ist die SMV gefragt. Das geordnete Anstehen beim Pausenverkauf hat lange gut funktioniert; seit Ostern 2009 klappt es nicht mehr.


6. Schaffung von mehr Platz in den Pausen

  • Öffnen der Gänge
Das Öffnen der Gänge scheitert an den fehlenden Aufsichten. Viel einfacher ist die Nutzung des Pausenhofes bei Nichtregenwetter.
Es ist geplant, der Verwaltungsbereich um die Sekretariate auch in den Pausen mehr zu öffnen.

  • Offene Fragen: Maßnahmen gegen Beschädigung von Fahrrädern
Beschädigungen von Fahrrädern wurden im Schuljahr 2008/09 und bislang im Schuljahr 2009/10 nicht gemeldet.

Arbeitskreis 6: Umgang Lehrer - Schüler

Maßnahmenkatalog zum geordneten Unterrichtsverlauf

1. Pünktlichkeit

  • 3x zu spät –> zentrale Nacharbeit
  • Eintrag ins Klassenbuch
  • am Stundenende: nicht zu früh oder zu spät Schluss machen
  • Unpünktlichkeit der Lehrer: entschuldigende Begründung
Die Anzahl der Nacharbeiten hat deutlich zugenommen. Zuspätkommen wird – unterschiedlich konsequent – in die Klassenbücher eingetragen. Höfliche Lehrer entschuldigen sich für ihre Unpünktlichkeit.

2. Vergessen von Hausaufgaben und Arbeitsmaterial

  • fachspezifische Sanktionen
  • Hausaufgabe vor dem Gong am besten (Unterstufe: verpflichtend) schriftlich stellen
  • Abfragenentschuldigung gleich zu Beginn der Stunde in schriftlicher Form (Erklärung der Eltern)
  • keine Benotung von Hausaufgaben
Sanktionen für vergessene Hausaufgaben usw. liegen in der pädagogischen Hand der Lehrkraft. Viele Lehrer sind dazu übergegangen, ihre Hausaufgaben schriftlich an der Tafel zu fixieren. Umsichtige Eltern geben ihren Kindern Entschuldigungen mit, wenn diese sich – aus welchem Grund auch immer – nicht genügend auf den Unterricht vorbereiten konnten. Hausaufgaben dürfen nicht benotet werden (Ausnahme: praktische Arbeiten im Fach Kunst).

3. Arbeitsatmosphäre

3.1 Lärm
  • Klasse wird lauter –> Lehrer wird leiser; keine Wiederholung des Gesagten
Dies ist eigentlich Bestandteil des pädagogischen Standardrepertoires.
  • Methodenwechsel, abwechslungsreicherer Unterricht
Abwechslung in den Unterrichtsmethoden ist auch eine Zielvereinbarung, die sich aus der externen Evaluation ergeben hat. Die Fremdsprachen sowie die Fächer Mathematik und Geschichte sind angehalten, im Schuljahr 2009/10 Konzepte zu sammeln und diese ab dem Schuljahr 2010/11 umzusetzen.
  • kreative Bewegungspausen, Lüften
Hier sind die Klassen selbst gefragt!

3.2 notorische Störer
  • Einzeltisch
  • 3x/Stunde –> Hinweis
  • bei Wiederholung: Gespräch mit Direktorat
Seit dem Schuljahr 2009/10 werden notorische Störer zum Sekretariat/Direktorat geschickt. Hierüber erfolgt eine Mitteilung an die Eltern mit dem Hinweis, dass im Wiederholungsfall mit einem mehrtägigen Ausschluss vom Unterricht zu rechnen ist.
  • ggf. Abholung durch die Eltern, da "nicht unterrichtbar"
Bislang nur im Ausnahmefall praktiziert
  • Einbestellen der Eltern
  • Thematisierung am Klassenelternabend in offener Atmosphäre
Diese Punkte sind bereits gängige Praxis, allerdings offenbar noch nicht so weit verbreitet, wie es wünschenswert wäre.

4. Austausch Schüler-Lehrer

  • Kummerkasten
  • Weiterleitung an die SMV
  • Schülersprechstunde
Die Schulleitung würde die Einrichtung einer regelmäßigen Schülersprechstunde nicht befürworten. Aber die Möglichkeit, in bestimmten Fällen z.B. in der Mittagspause einmal länger miteinander zu sprechen, muss es natürlich geben.

5. Leistungsbewertung

  • keine Abfragen unbenotet abbrechen
  • Unterschleif immer sanktionieren
  • ständiges Bemühen der Lehrkraft um Unvoreingenommenheit
  • besseres Zeitmanagement bei schriftlichen Leistungserhebungen
  • Nachvollziehbarkeit bei Bewertung mündlicher Abfragen
All diese Punkte sollten selbstverständlich sein.

Arbeitskreis 7: Atmosphärische Verbesserungen

1. Empfang

  • Schulanfänger: Begrüßung durch Schüler
Kein Problem: wir haben unsere Tutoren.
  • Sekretariat: Bitte-Danke-Zone
Schüler, die ihre Anliegen unhöflich vorbringen, werden bisweilen an das Zauberwort erinnert und im Extremfall nicht "bedient".
  • Schuljahresanfang: Pädagogischer Tag mit Klassenleiter zum Kennenlernen und zur Bekanntgabe der Erwartungen innerhalb der ersten 2 Wochen
Wir haben in der 5. Jahrgangsstufe unseren Tag der Offenen Tür und in den Jahrgangsstufen 5-10 die Klassenelternabende.

2. Informationsfluss

  • kritisches Hinterfragen –> E-Mail, Telefonsprechstunde
  • zeitnahe telefonische Information der Eltern
  • Weitergabe von Information aus dem Schulforum
Eine E-Mail eignet sich nicht zum kritischen Hinterfragen bzw. Diskutieren. Einige Kolleg(inn)en pflegen auch den Kontakt per Telefon.
Die Informationen aus dem Schulforum müssten eigentlich (gefiltert) von den Vertretern an die Gremien weitergegeben werden.

3. Information und Würde

  • durch Information die Würde des anderen nicht verletzen
  • bei Problemen: neutrale Streitschlichterinstanz, die von jeder Partei angerufen werden kann
Eine Erörterung dieses Punktes mit Beratungslehrer, Stufenbetreuern, SMV und Elternbeirat (alle "Streitschlichterinstanzen") ist noch nicht erfolgt.

4. Respektvoller Umgang miteinander

  • Schüler-Lehrer-Stammtisch in der 8. Klasse, z.B. am Anfang des Schuljahres
Bislang ist diese Idee nicht weiter verfolgt worden.
  • Runder Tisch mit Moderator auf Antrag auch nur einer Partei: Mensa, abends, 1-2 Themen, Protokoll, max. 3 Maßnahmen, Nachtreffen
Eine Erörterung dieses Punktes mit Beratungslehrer, Stufenbetreuern, SMV und Elternbeirat (alle "Streitschlichterinstanzen") ist noch nicht erfolgt.
  • Verweise erst nach 24 Stunden abschicken, darüber schlafen
Diese Bitte wurde an die Lehrerkonferenz weitergereicht.
  • Klassensprechermappe (=Schüler-ABC) als Tagesordnungspunkt des Schulforums
Wurde bislang von der SMV nicht auf die Tagesordnung des Schulforums gesetzt.

Arbeitskreis 8: Grundvoraussetzungen Lernklima

Gegenseitiger Respekt – "Schulfamilie" – Selbstverantwortung fürs Lernen

1. Kontinuierliche Arbeitsbelastung

  • Schulaufgaben zu Beginn des Halbjahres planen und bekanntgeben
Die Schulaufgaben werden in der Oberstufe zu Beginn des Halbjahres geplant und bekannt gegeben. In Unter- und Mittelstufe  ist die Planung in Fächern, in denen gemeinsame Schulaufgaben geschrieben werden (z.B. Mathematik, Physik, Chemie ...) längerfristig.
  • Abstimmung der Fächer bzgl. Hausaufgaben; Eintrag ins Klassenbuch
Dies würde ein anders gestaltetes Klassenbuch voraussetzen. Das gegenwärtige Klassenbuchformat wurde von der Lehrerkonferenz vor 3 Jahren beschlossen. Eine Mehrheit ist für dessen Beibehaltung.

2. Systematischer Ausbau der Methodenkompetenz

  • Arbeitskreis (auch infolge der Externen Evaluation)
Die Methodenkompetenz wird gegenwärtig systematisch ausgebaut und ab dem Schuljahr 2010/11 umgesetzt.
  • Zusammenarbeit mit der Grundschule nach dem Übertritt
Für die gute Zusammenarbeit sorgt auch im Schuljahr 2009/10 wieder Frau Röthel von der Hedenus-Grundschule zusammen mit unserem Unterstufenbetreuer Herrn Winkelmann und den Lehrkräften der 5. Klassen. Mit den Grundschullehrer(inne)n des Einzugsbereichs finden alle zwei Jahre Treffen statt; gegenseitige Unterrichtsbesuche sind möglich und gern gesehen.

3. Klare Arbeitsanweisungen

  • Hinweise zur Mitarbeit im Unterricht, zum Anfertigen eigener Notizen u. dgl.
Siehe oben: Methodenkompetenz
  • Hausaufgabenstellung
Siehe oben: Arbeitskreis 6, Punkt 2

4. Einbeziehung aller Schüler im Unterricht

  • Schüler aktivierender Unterricht, mehr Eigenverantwortung
  • Binnendifferenzierung
Schüler aktivierender Unterricht wird im G8 mehr und mehr praktiziert,

5. Häusliches Umfeld und Lernverhalten

  • Konzept schon bei der Einschreibung bekannt machen
  • Elternabend in Absprache mit dem Elternbeirat
  • 2. Fremdsprache in der 6. Klasse: verstärkte, kontrollierende Unterstützung durch Fachlehrer
Die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe "lernen Lernen": ihnen werden altersadäquate Strategien vermittelt.
Die 2. Fremdsprache erhält in der 6. Klasse eine verpflichtende Intensivierungsstunde.
Von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe wird die Methodenkompetenz altergemäß geschult.
  • positive Grundhaltung der Eltern zu Schule und Lehrern
  • Interesse der Eltern am Tun der Kinder (ohne Bevormundung)
Grundvoraussetzungen.



23.01.2010  W. Zwick

© ASG Erlangen 2010