Diagnose- und Förderkonzept Mathematik in der 5. Jahrgangsstufe am ASG

Um die neuen Schüler der 5. Jahrgangsstufe im Kernfach Mathematik gezielter zu fördern und zu fordern, baut die Diagnose auf drei Säulen auf:

  1. In den ersten Schulwochen nehmen alle Schüler an einem Online-Test teil, der von Holger Baier unter Mitwirkung von Angelika Frank-Büttner, Frank Marienfeld und Petra Lange entwickelt wurde. Dieser beinhaltet einen Einmaleins-Test, bei dem die Geschwindigkeit eine Rolle spielt, und Grundschulkenntnisse (Orientierung im Zahlenraum, Rechenverfahren, Kopfrechnen, Runden, Textaufgaben und Geometrie).

  2. Beobachtung im Unterricht am Gymnasium und Berücksichtigung der ersten Noten aus Extemporalien und ggf. Schulaufgaben

  3. Berücksichtigung der Vorzensur bzw. des Worturteils im Grundschulzeugnis

Basierend auf diesen drei Säulen ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  1. Die besten Schüler werden gezielt z. B. zu besonderen Wettbewerben eingeladen (z. B. Pangea-Wettbewerb).

  2. Bei auffälligen Resultaten in allen drei Säulen werden die Schüler in die Mathematik-Lernwerkstatt (= zusätzliche Mathematik-Intensivierung) eingeladen und individuell gefördert.

  3. Jeder Mathematiklehrer bekommt eine Klassenliste für Elterngespräche, in der, basierend auf dem Online-Test, Lücken des einzelnen Schülers vermerkt sind. So können gezielte Hinweise für die häusliche Unterstützung gegeben werden.

Speziell in der Mathematik-Lernwerkstatt werden die Resultate des Onlinetests dazu verwendet, in den betreffenden Bereichen dem jeweiligen Schüler individuelle Aufgabenstellungen und Übungen zu geben, um Lücken schrittweise auszugleichen. So kann z. B. der eine Schüler an der Orientierung, der nächste an der schriftlichen Multiplikation und wieder ein anderer an Textaufgaben arbeiten.

Holger Baier und Petra Lange