Was haben Smartphones, E-Autos und sogar medizinische Implantate gemeinsam? Hinter all diesen Innovationen steckt ein Fach, das oft im Verborgenen arbeitet, aber unsere Welt maßgeblich verändert: Werkstoffwissenschaften.
Um genau das hautnah zu erleben, hat unser P-Seminar „Werbebotschafter für naturwissenschaftliche Studiengänge“ das Department Werkstoffwissenschaften der FAU Erlangen besucht und wir waren begeistert!
Das haben wir entdeckt:
Wasserreinigung mit Strom
Wir durften miterleben, wie mithilfe von Elektrolyse selbst kleinste Schadstoffe aus Wasser entfernt werden können, gegen die normale Filter machtlos sind. Wissenschaft zum Anfassen, die direkt zeigt, wie Technik unsere Umwelt schützen kann.
Eine Reise in die Mikrowelt
Unter dem Rasterelektronenmikroskop wurde eine einfache 1-Cent-Münze plötzlich zu einer völlig neuen Welt. Eine winzige Weltkugel mit Europa darauf und andere Details, die man mit bloßem Auge niemals sehen würde. Wir waren alle fasziniert, wie viel sich im kleinen wirklich verbirgt.
Atome sehen – Zukunft verstehen
Mit Hochleistungsmikroskopen kann man tatsächlich Atomgitter sichtbar machen. Das klingt wie Science-Fiction, ist aber Realität! Genau hier beginnt die Entwicklung neuer Materialien - stärker, leichter, effizienter. Technik der Zukunft entsteht auf atomarer Ebene.
Studium mit Perspektive
Im Gespräch mit Studierenden und Forschenden wurde uns klar: Werkstoffwissenschaften öffnen Türen in unzählige Branchen. Von nachhaltiger Energie über Luft- und Raumfahrt bis hin zu modernster Medizintechnik. Ein Studium hier bietet die Möglichkeit aktiv die Welt von morgen mitzugestalten.
Unser Fazit:
Wer Physik und Chemie spannend findet, aber nicht nur Formeln lernen, sondern echte Lösungen entwickeln will, ist in den Werkstoffwissenschaften genau richtig. Es ist ein Fach für Neugierige, Entdecker und Zukunftsgestalter – für alle, die wissen wollen, wie unsere Welt im Innersten funktioniert und sie gleichzeitig verbessern möchten.
(Bericht und Fotos: P-Seminar-Physik, G. Erler)