Soziales Lernen und Gewaltprävention

Andere Schulen haben "Streitschlichter", d. h. speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler, die im Streitfall vermitteln.

Am ASG werden alle Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet.

Die 3 Säulen der Gewaltprävention am ASG sind:

Wir wollen die Toleranzfähigkeit und die Zivilcourage unserer Schüler fördern: Mut zum Einmischen und Verantwortung aller für das Klassenklima.

Die Lehrer vermitteln den Schülern ab der 5. Jahrgangsstufe offensiv eine eindeutige Werteorientierung: Ächtung von Gewalt und Hilfe für Schwächere. Die Eltern sind gehalten, diese Wertevermittlung in der Familie zu stützen.

Alle 6. Klassen absolvieren mit Herrn Windhorst explizit ein Konflikttraining.

Im Unterschied zu Streitschlichter-Konzepten bevorzugen wir am ASG bei Konflikten eine Mediation im Klassenverband, bei der in einem gruppendynamischen Prozess unter Leitung von OStR Windhorst die gesamte Klasse aktiviert wird, gemeinsam die Verantwortung für einen Konflikt zu übernehmen und kooperativ eine Lösung zu erarbeiten.

Im Gesprächskreis, einem strikt schülerzentrierten Verfahren, werden die Schüler Schritt für Schritt angeleitet, selbstständig alle Fragen des sozialen Zusammenlebens zu erörtern. Schüler erhalten so ein regelmäßiges Forum und lernen es im Laufe der Zeit, gleichberechtigt miteinander zu reden und sich offen auszusprechen.

Die pädagogischen und psychologischen Überlegungen, die unserer Gewaltpräventionsarbeit zugrunde liegen, verdeutlicht folgender Aufsatz: Gewaltprävention am ASG (PDF zum Herunterladen)